Bericht aus der Ratssitzung vom 11. Februar 2025
In der Sondersitzung des Rates am 11. Februar 2025 wurde die einvernehmlich mit den Schulleitungen herbeigeführte Entscheidung der Verwaltung zur Kenntnis genommen, dass für alle drei Grundschulstandorte in der Gemeinde Alfter jeweils eine Kooperationsvereinbarung mit dem anerkannten Träger der Jugendhilfe KiJu Meckenheim gUG abgeschlossen wird sowie den Mitarbeitenden der OGS ein Angebot zur Übernahme durch den neuen Träger unterbreitet wird. Bis zur Übernahme des neuen Trägers im Mai 2025 wird die KJA Bonn den OGS Betrieb weiterführen, sodass es einen nahtlosen Übergang gibt. Der Rat hat hierfür die finanziellen Rahmenbedingungen beschlossen.
“Wir sind erleichtert, dass sowohl den Eltern wie auch den Beschäftigten die Sorgen genommen werden konnten und nun ein reibungsloser Übergang der OGS-Betreuung sichergestellt ist“, so unsere Fraktionsvorsitzende Miriam Clemens.
Während der Ratssitzung am 28. Januar 2025 war der Rat darüber informiert, dass der bisherige OGS Träger KJA ein Schutzschirmverfahren (§ 270d der Insolvenzordnung) beantragt hat. Bei einer Fortführung der Kooperation mit der KJA hätte die Gemeinde Alfter zusätzlich zu den vereinbarten Kosten der OGS Betreuung auch die Defizite der KJA übernehmen müssen. Aufgrund dessen hat der Rat einstimmig beschlossen die Kooperation mit der KJA Bonn zu kündigen, die Übergangsbetreuung bis zur Übernahme durch einen Träger sicherzustellen sowie die Übernahme der Beschäftigten für die OGS Betreuung zur Bedingung für einen neuen Träger zu machen.
Insgesamt 7 OGS Träger wurden angefragt. Nach gemeinsamer pädagogischer und ökonomischer Würdigung durch die Schulleitungen und die Verwaltung wurde KiJu Meckenheim gUG ausgewählt. Für das Haushaltsjahr 2025 ergibt sich durch die neue Kooperationsvereinbarung ein finanzieller Mehrbedarf in der Höhe von 39.000€. Welche weiteren Kosten durch die wirtschaftliche Schieflage der KJA Bonn und den erforderlichen Betriebsübergang für die Gemeinde Alfter entstehen, wurde im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung am 28. Januar im Ansatz erörtert.