FDP-Fraktion fordert dauerhafte Verbesserungen beim Angebot für linksrheinische Bahnpendler

Die Regionalbahn 48 (RB 48) fährt ab dem 19. Mai unter der Woche wieder im Stundentakt zwischen Köln und Bonn-Mehlem. „Das ist sehr erfreulich für die linksrheinischen Bahnpendler“, kommentiert Friedrich-Wilhelm Kuhlmann, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises die jüngste Pressemitteilung des Nahverkehrszweckverband GO-Rheinland. Dadurch entsteht in Verbindung mit den Leistungen der RB 26 wieder ein 30-Minuten-Takt zwischen Bonn und Köln. Die ist wichtig vor allem auch für die Pendler, die in Roisdorf oder Sechtem zu- oder aussteigen. Derzeit fährt die RB 48 baustellenbedingt bis Mitte Mai gar nicht. Vor wenigen Tagen hatte die Nachricht für Aufsehen gesorgt, dass die von National Express betriebene Verbindung sogar bis zum Jahresende ausfällt. „Die Verlängerung der RB 48 bis Bonn-Mehlem ist ein wichtiger Schritt, um das Bahnangebot linksrheinisch zu stabilisieren. Es ist allerdings zu befürchten, dass die Regelung zunächst nur bis zum Jahresende gilt, und dass die RB 48 im kommenden Jahr 2026 wieder ausfällt - wegen Bauarbeiten auf der rechtsrheinischen Strecke und damit einhergehende Einschränkungen durch Umleitungsverkehre auf der ohnehin schon überlasteten linksrheinischen Seite“, so Kuhlmann. „Die Verantwortlichen bei GO-Rheinland sollten deshalb schon jetzt alternative Lösungen für die linksrheinische Strecke erarbeiten. Wünschenswert ist vor allem, dass der Regionalexpress 5 (RE 5), der unter anderem am Bonner Hauptbahnhof, in Brühl und Köln stoppt, künftig auch in Roisdorf und Sechtem hält“, so Kuhlmann. „Die Diskussion um die RB 48 zeigt im Übrigen erneut zwei Probleme sehr deutlich auf: Den Lokführermangel bei National Express und das mangelhafte Baustellenmanagement der Bundesbahn (DB InfraGO AG). Auch hier ist vor allem GO-Rheinland gefordert“, so Kuhlmann.